Buchformen & versteckte Werbeeffekte

Damit sind nicht die Formate gemeint, sondern an dieser Stelle wollen wir einmal darüber fabulieren, was es für Bücher gibt: Für Kleine und für große Leute. Und deshalb gute alte Pixies mit Bildchen und Text. Hier schlafen Kinder besonders gut, wenn sie daraus vorgelesen bekommen. Briefe und Romane. Bilderbücher. Sachbücher, Kurzgeschichten und Gedichte. Bildbände und Ratgeber. Kochbücher und Rezeptbücher, in die man selbst etwas herein schreiben kann. All diese Bücher bilden den Markt und präsentieren sich darin. Im Internet und live in Farbe im Buchladen. An dieser Stelle fällt auch ein, dass es schön ist, noch Buchgeschäfte zu haben. Denkt man an die Musik, so gibt es keine Plattenläden mehr, geschweige denn Platten. Einfach Soundgeschäfte, in denen man CD`s kaufen konnte und es schon vor der Tür erklingen ließ, was gerade ein Charthit ist. Bücher werden zur Schau gestellt. Im Fenster. Im Schaufenster. Und wer noch mehr sehen will, schaut herein. In das Geschäft.…
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Publikumsverlage

Das erste, was einem jungen Hobby-Schreiber zu dieser Verlagsform einfällt, ist, dass man nichts zahlen muss, groß rauskommt, viel Geld überhaupt und einen Vorschuss bekommt und der Verlag „das schon machen wird“, wenn man erst einmal bei einem solchen Riesen gelandet ist. Stolz kann man darauf sein, aber ob der Verlagsriese hier wirklich hilft und alles regeln wird, ist die Frage. Denn meistens zieht man als unbekannter, neuer oder junger Autor, genannt JUNGAUTOR, einfach nur mit. Wie ist das denn so mit den Publikumsverlagen? Wirken die nur für das Publikum oder auch für die Autoren, die dahinterstehen? Einerseits bezeichnet der Publikumsverlag die klassische Verlagsform, denn es gibt über 2000 große und kleine Verlage, allein in Deutschland, die hier ein sehr unterschiedliches Programm haben, das auch zumeist auf den Webseiten steht, damit sich auch nur die Autoren bewerben, deren Genres zum Verlag passen. Zumeist schauen die Autoren aber gar nicht auf diesen Webseiten…
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Gedicht schreib dich – Tischlein deck dich!

Stimmt, das reimt sich, das klingt einfach und nach einem guten alten Märchen. So gut wie ein altes Gedicht. Da fragt man sich doch, warum man ausgerechnet darüber referiert, dass Gedichte schreiben kaum jemandem Spaß macht und so schwer ist. Ich habe mal einen Schriftsteller und Dauer-Texter gefragt, warum er keine Gedichte schreiben mag. Hier kommt die Antwort: „Einfaches Reimen oder sinnloses Texten ist dichterische Prosa und damit kein Gedicht. Will man aber wirklich dichten wie Goethe oder damit überzeugen, sollte man gewisse Grundtechniken beherrschen. Das ist wie bei einem guten Song. Nur, wenn der Inhalt gut klingt, hören die Leute zu und dann werden auch die Leser weiter die Buchstaben im Text verfolgen.“ Wie sieht es also mit den dichteren Grundregeln aus? Was muss man da alles beachten? Die Zielgruppe. Für wen schreibe ich? Und vor allem auch, aus welchem Anlass heraus? Das Gefühl und die Stimmung, die vermittelt werden sollen, sind ebenfalls wichtig. Wie be…
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