Körperlotion

Lotionen bestehen aus einer Kombination von Wasser und Öl, verbunden mit einem Emulgator. Bevor du eine Lotion ablehnst weil sie Wasser enthält beachte folgendes: Wasser ist kein Füllstoff in der Lotion, sondern hilft trockene Hautzellen zu hydratisieren. So hilft das Wasser in einer Lotion beim Hydratisieren deiner Hautzellen und die Öle in einer Lotion helfen sicherzustellen, dass diese Feuchtigkeit in der Haut gespeichert bleibt.
Lotionen absorbieren auch tief in die Hautschichten, hinterlassen keinen fettiges Film und sind eine ideale Lösung für eine Haut, die bereits trocken oder dehydriert ist.
Produkte, die als Lotionen klassifiziert sind haben normalerweise eine geringere Konsistenz, einen niedrigeren Ölgehalt, sind nicht schmierend und alle Hauttypen nehmen sie auf. Ein Hauptvorteil einer Lotion ist, dass sie die Feuchtigkeit bereits in der Haut speichern kann. Produkte, die dies können gelten als Feuchthaltemittel.

Körperbutter

Falls du jemals Body Butter auf deine Haut aufgetragen hast, dann weisst du bereits wie unglaublich luxuriös und seidig es sich auf der Haut anfühlt. Wir wären nicht überrascht, falls du die Körperlotion mit diesem reicheren und dickeren Produkt ausgetauscht hast. Körperbutter ist jedoch nicht immer die beste Option, vor allem wenn die Haut dehydriert ist.
Wie unterscheidet sich Körperbutter von Körperlotion?
Die Antwort liegt in den Zutaten und der Zusammensetzung. Per Definition enthält Lotion Wasser. Einige Lotionen enthalten bis zu 70% Wasser. Wir alle wissen, dass unser Körper Wasser brauchen – wir wissen aber auch, wenn wir nur Wasser auf unserer Haut auftragen, dann würde sie austrocknen. Körperlotion versucht dies zu minimieren indem man feuchtigkeitsspendende Mittel und andere Bestandteile hinzufügt. Unsere Haut kennt den Unterschied und allzu oft lässt die Körperlotion schnell nach und es resultiert sich trockene Haut.
Körperbutter besteht hauptsächlich aus Ölen und Butter. Viele dieser natürlichen Öle und Butter können in die Oberfläche der Haut durchdringen, um die Haut zu nähren und zu pflegen. Das Ergebnis ist eine Haut, die sichtbar glatter und seidig weich ist. Wenn es in die tägliche Hautpflege aufgenommen wird, kann man es mit nichts mehr vergleichen.
Körperbutter unterscheiden sich von Körperlotionen darin, dass sie eine Kombination aus einer Butter – üblicherweise Sheabutter, zusammen mit einer Kombination von Ölen wie Kokosnuss- und Aprikosenkernöl, enthalten. Während diese äusserst nährenden Inhaltsstoffen deine Haut sicherlich befeuchten werden, ist es wichtig sie nach dem Duschen anzuwenden. Deine Haut sollte noch feucht von der Dusche sein, um sicherzustellen, dass sie richtig absorbiert und in der Haut gespeichert bleibt. Körperbutter sind ideal, wenn deine Haut auf der Oberfläche sehr trocken ist oder wenn du irgendwelche Hautprobleme wie Chappen oder Entzündung hast, da Sheabutter bei einer solchen Art von Hautproblemen sehr hilfreich ist. Eine weitere Möglichkeit wäre, die Butter über eine Lotion für zusätzlichen Schutz und Hydratation aufzutragen.
Obwohl Körperbutter länger als Körperlotion haltbar ist, hilft die Zugabe von etwas Vitamin E Öl zu verhindern, dass die Öle oxidieren. Vitamin E ist auch sehr gut für die Haut – es bekämpft Falten und lässt die Haut jung aussehen.
Körperbutter kann Ausbrüche auf fettiger Haut verursachen. Die Barriere blockiert die Poren und schafft einen fruchtbaren Boden für die Ansammlung von Bakterien und Ölen. Versuche semi-okklusive Produkte wie Kakaobutter, die die Feuchtigkeit versiegeln aber die Haut normal atmen lassen. Lotionen können im Allgemeinen aufgrund der leichteren Zutaten und der Textur häufiger als Butter verwendet werden.

 

Mehr Infos an: https://hederavita.ch/koerperbutter-und-koerperlotion/